Der Internationale Ulmer-Preis wird seit 2007 an Abschlussarbeiten verliehen, welche sich der Pflanzenverwendung widmen. Pflanzen als lebendiges und vielseitiges Gestaltungsmittel sind unverzichtbar für die Lebensqualität unserer Städte. Der Karl-Foerster-Stiftung ist es ein zentrales Anliegen, den Berufsnachwuchs zu motivieren sich mit diesem einzigartigen Baustoff zu beschäftigen. Über die Vergabe des Ulmer-Preises 2025 entschied eine Fachjury aus Vertreter*innen des Kuratoriums der Karl-Foerster-Stiftung. Eingereicht wurden vier Arbeiten. Die Verleihung des diesjährigen Preises geht an
Johanna Wennemar: „Laurophyllisierung – Chance für eine klimaresiliente Gehölzverwendung in der Stadt“. Die Arbeit wurde durch Prof. Dr. Jürgen Bouillon und Prof. Christian Ranck (Hochschule Osnabrück) eingereicht.
In Begründung zur Preisvergabe heißt es: „Ausgehend von der Feststellung, dass es autochthonen Baumarten aufgrund der aktuellen Klimaerwärmung zunehmend schlechter geht und gleichzeitig beobachtet werden kann, dass sich die sommergrünen Laubwälder Mitteleuropas teilweise zu immergrünen Hartlaubwaldgesellschaften entwickeln, leitet die Autorin ab, dass der Klimawandel günstige Bedingungen für wärmebedürftige und frostempfindliche Immergrüne schafft. Sie geht der Frage nach, inwieweit sich Immergrüne aus Lorbeerwäldern der vollhumiden Subtropen für die Verwendung im städtischen Raum eignen. Anhand ausgewählter immergrüner Laubgehölze, Koniferen und Palmen eruiert sie, inwieweit Laurophyllisierung künftig eine Chance für die klimaresiliente Gehölzverwendung in der Stadt sein kann.“
Die Preisverleihung fand am 20.03.2026 an der Hochschule Osnabrück statt.

Heiner Luz, Prof. Dr. Norbert Kühn, Marianne Mommsen, Matthias Ulmer, Prof. Dr. Jürgen Bouillon, Johanna Wennemar, Prof. Christian Ranck (v.l.n.r)


